Die richtige Baufinanzierung finden
Ein niedriger Zinssatz für die Baufinanzierung bringt Sie günstig in die eigenen vier Wände. Für die Suche nach den besten Angeboten gibt es im Internet viele Vergleichsrechner, die oft auch Details und Besonderheiten zu den verschiedenen Baufinanzierungen liefern.
Für den weiteren Entscheidungsweg sollten Sie die Banken in der engeren Wahl sorgfältig vergleichen. Zeitschriften und Fachportale im Internet veröffentlichen immer wieder Testergebnisse mit den Vor- und Nachteilen von bestimmten Kreditinstituten und deren Produkten. So können Sie die finden, die Ihren Ansprüchen am besten entsprechen, und Angebote für Ihre Baufinanzierung einholen. Kleiner Tipp: Die Gesamtkosten vergleichen Sie über den Effektivzins des gesamten Finanzierungsplanes, die wichtigsten Kriterien der Baufinanzierung finden Sie im Merkblatt gemäß des Europäischen Verhaltenskodexes, das jedem Angebot beiliegen muss.
In der Regel bieten Direkt- und Online-Banken die niedrigsten Zinsen. Es macht dennoch Sinn, regionale Anbieter in den Vergleich mit einzubeziehen. So kann ein Bauspardarlehen in Tirol je nach Geldinstitut zu ganz unterschiedlichen Konditionen angeboten werden. Ein Punkt, der Vielen wichtig ist: Hier gibt es persönliche Beratung durch einen festen Ansprechpartner, was bei Direktbanken nicht immer der Fall ist.
Wichtige Aspekte beim Baudarlehen
Zuletzt noch ein paar grundsätzliche Regeln rund um die Baufinanzierung:
- Eigenkapital von 10 bis 20 % der gesamten Bausumme – inklusive der Kosten für den “Papierkram“ alles andere (Anträge, Gebühren, Steuern usw.).
- Finanzielles Polster bewahren, um auf unvorhergesehene Kosten flexibel reagieren zu können und nicht kurzfristig nachfinanzieren zu müssen.
- Ratenzahlungen nicht zu hoch vereinbaren, sie sollten allerhöchstens bei der Hälfte des Nettoeinkommens liegen – aber lieber darunter.
- Eine lange Laufzeit mit niedrigeren Raten erhöht zwar unter Umständen die Gesamtkosten, erlaubt aber höhere Planungssicherheit und lässt genügend Luft für Zeiten mit geringerem Einkommen während Elternzeit oder Arbeitslosigkeit.
Bildquelle: dinostock – iStockphoto.com


24. Juni 2011 







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